24.9.: Permakultur-Bodenkunde

11:00-14:00, SelbsthilfeZentrum, Westendstr. 68:

Juliane zeigt uns anhand des Beispiels Bodenkunde einen permakulturellen Blick auf unsere Welt.

Wir gestalten unser Zusammensein von 11-14:00 zum Thema in der Form des ´Offenen Vortrags´.

Nach den ca. 30 Minuten Vortrags-Zeit ist Raum für Fragen und tiefergehenden Dialog mit allen Anwesenden zu den im Vortrag angesprochenen Themen.
Verständnis- und Zwischenfragen können auch während des Vortrags gestellt werden, in einem Rahmen, den Juliane bemisst.

Damit diese gemeinsame Gestaltung unserer Zeit zum Thema Permakultur-Bodenkunde gelingen kann, nutzen wir die erste halbe Stunde zum gemeinsamen Ankommen und Kennenlernen.

Die Form des ´Offenen Vortrags´ haben wir gemeinsam im UniExperiment entwickelt.
Sie erlaubt lebendigen Austausch und die aktive Beteiligung aller während des Treffens.

Herzlich willkommen !
🙂
Weitere Infos: UniExperiment@posteo.de

Permakultur betreiben bedeutet ‘in Beziehungen denken’ anstatt in einfachen (linearen) Ursache-Wirkung-Ketten.

Ein Beispiel für lineares eindimensionales Denken ist:
wir stellen die Krankheit X fest und nehmen Medikament Y dagegen ein.

In permakultureller Betrachtungsweise jedoch ist eine Krankheit der Ausdruck eines entstandenen Ungleichgewichtes, das die Natur bemüht ist nach ihren Regeln wieder ins Gleichgewicht zu setzen. Dabei können wir ihre Bemühungen unterstützen, indem wir alle beteiligten Komponenten im Umfeld betrachten und ihre Beziehungen zueinander. Haben wir vielleicht Vitaminmangel? Was essen wir? Wo stammt unsere Nahrung her? Wie ist ihr Boden beschaffen? Was führt zu schlechtem Boden? Warum werden in unserer Gesellschaft Praktiken angewandt, die dem Boden nicht gut tun? Wer profitiert von diesen Praktiken?

Und so schraubt sich ein permakulturell Denkender wie von selbst von jeder beliebigen Frage und jedem beliebigen Thema spiralförmig durch die beteiligten Systeme und verschafft sich einen Überblick über die Beschaffenheit der Beziehungen aller beiteiligten Komponenten und ihrer Wechselwirkungen: es ist für ihn offensichtlich, dass Medikament Y nur kurzfristig das Symptom der Krankheit X bekämpft (und Wiederausbrechen der Krankheit ständig lauert), da der Nährboden für die Krankheit der gleiche geblieben ist.

Ein permakulturell Denkender wird demnach bisweilen überraschende oder (für linear Denkende) scheinbar unzusammenhängende oder gar gegenläufige Schritte unternehmen: bei Krankheit X legt er sich erstmal eine Wurmfarm zu….

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