Existenzielle Fragen, Wirklichkeit, Yoga & Erfahrung

Ich mache immer wieder Yoga.
Yoga verschafft mir ein wunderbares Körpergefühl.
Es entspannt und ich fühle mich hinterher oft auch wie innerlich „neu sortiert“.
Im Yoga kann ich spüren, wie Energien in mir und durch mich fließen, ohne dass ich sie erzeugen müsste.
Im Yoga kann ich mich bewusst auf meinen Atem konzentrieren.
Ich spüre, dass ich einer Kraft in mir Raum geben kann.
Sie scheint schon da zu sein.
Was ich tun kann, scheint mir: ihr Platz zu machen.

🙂

In einem Buch über Yoga habe ich einige interessante Thesen gefunden:

-> In der „Meditationswissenschaft“ ist der Gegensatz von Glauben und Wissen nicht mehr von Belang.
-> Existenzielle Fragen bedürfen keiner Glaubens- und keiner Gelehrten-Hierarchie.
-> Wissenschaft und Spiritualität sind zwei Seiten der einen großen Kreativität menschlichen Bewusstseins.
-> So wie die Wissenschaft das Experiment fordert, fordert Yoga die Erfahrung.

Ich glaube, das hat etwas mit dem UniExperiment zu tun.

In ihm verbinde ich Wissen, Erfahren und Beobachten.
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UniExperiment ist für mich ein Resonanzraum, der mir meine Wahrnehmungen wiederspiegelt, indem ich sie in ihm nachvollziehbar ausdrücke und zum Dialog zur Verfügung stelle.
Sowohl Handeln findet in ihm Raum, als auch die Beobachtung von Handeln, und das Beschreiben des Wahrgenommenen.
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Hier die Textstellen, die mich inspiriert haben im wörtlichen Zitat..
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Sie sind von Dr. phil. Peter Palla und Edith Palla (BRD) und
Chandra Mohan Jain ( = bürgerl. Name, Indien; nannte sich später ´Acharya Rajneesh´, ´Bhagwan Shree Rajneesh´, ´Osho´)
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zu Yoga, Wissenschaft, Spiritualität und existenziellen Fragen,
zu Denken, Glauben, Fühlen, Erfahren und Wissen
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aus dem Buch: „Das Yoga Buch – die Geburt des Individuums“; Ausg. innenwelt-Verlag, 2010:
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„Im Lichte der Meditationswissenschaft (…) ist der traditionelle Gegensatz zwischen Wissenschaft und Glauben hinfällig geworden.
Meditationspraxis und die umfassende wissenschaftliche Meditationsliteratur unterschiedlichster  Richtungen machen deutlich, dass existenzielle Fragen keines Glaubens- und keiner Gelehrten-Hierarchie und schon gar keiner Organisation bedürfen, im Gegenteil !

Es wird klar: Wissenschaft und Spiritualität sind zwei Seiten der einen großen Kreativität menschlichen Bewusstseins: die bedingunslose Erforschung der Wirklichkeit in all ihren Dimensionen.
Die quantentheoretische und gerhintheoretische Befreiung von der Illusion einer gegenständlichen, objektiven Wirklichkeit und eines substanziellen Ich ist für die Yoga-Wissenschaft kein Dilemma, sondern ein wesentlicher Aspekt der Disziplin selbst.
(…)
Hindernisse gibt es viele. Erkennen und Fühlen auf den Rahmen festzulegen, den unser Verstand für vernünftig hält, ist in Wirklichkeit eine ständige Abwehr von Erkennen und Fühlen.
Im Yoga geht es weder um eine neue Weltanschauung, noch um eine neue Selbstinterpretation.“

(Peter Palla und Edith Palla im Vorwort von „Das Yoga-Buch“, s. o.)

Yoga sagt: Erfahre ! So wie die Wissenschaft das Experiment fordert, fordert Yoga die Erfahrung.
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Nur die Richtung ist eine andere:
Experiment bedeutet, dass Du etwas im Außen, und Erfahrung bedetutet, dass Du etwas im Inneren tust.“

(Osho, S. 16, Abs.3, in: „Das Yoga-Buch“ , s.o.)

(verf. v. T. Langhorst)

 

2 Kommentare zu “Existenzielle Fragen, Wirklichkeit, Yoga & Erfahrung

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